Maschinenbau und Elektrotechnik
Kurz gesagt
untrouble konzipiert Bedienoberflächen für Maschinen und Anlagen, Engineering-Werkzeuge und HMI, Sensordaten-Plattformen und Messsysteme – seit 2016 den PLCnext Engineer von Phoenix Contact, als Team-Verstärkung bei ifm, und mit Steuerungen für Landmaschinen, Füllmaschinen, Erodiermaschinen, Schiffe und Netzwerkcontroller.

Rahmenbedingungen
- Werkzeuge mit hunderten Funktionen und hoher Einstiegshürde
- Maschinen- und Anlagensteuerungen mit Touch, Tastatur oder physischen Bedienelementen
- harte technische Leitplanken (SPS, Eclipse, WPF, proprietäre Laufzeitumgebungen)
- Nutzende sind Ingenieur:innen, Inbetriebnehmer, Maschinenbediener, Techniker im Feld
- lange Produktlebenszyklen – Weiterentwicklung statt Relaunch.
Was wir hier kennen
Industrie-Software darf kompliziert sein, wenn die Aufgabe es ist. Wer Steuerungen projektiert, eine Füllmaschine rüstet, eine Erodiermaschine parametrisiert oder Sensordaten aus hunderten Anlagen zusammenführt, braucht keine reduzierte Oberfläche, sondern eine, die der Aufgabe folgt. Unsere Arbeit besteht darin, die Fachtiefe zu erhalten und die Wege dorthin zu verkürzen – innerhalb der technischen Leitplanken, die Maschinen und Werkzeuge setzen, und über Jahre mit denselben Ansprechpartnern.
Dazu gehört der Blick ins Feld: Feldbeobachtung in der Produktion, Usability-Tests direkt an der Maschine, Prototypen mit echten Prozessdaten.
Wie es sich entwickelt hat
- seit 2016, Phoenix Contact: kontinuierliche konzeptionelle Weiterentwicklung des PLCnext Engineer – Workflows, Icon-Systeme, Farbschema – für Menschen, die Steuerungen im Maschinen- und Anlagenbau bis zum Kraftwerk konfigurieren, programmieren und diagnostizieren.
- ifm: ein bis zwei Personen über rund zwei Jahre im UX-Team des Kunden; UI-Framework für das Ökosystem rund um die Datendrehscheibe der ifm-Sensoren.
- 2021–2024, BIKINI (BMWK): UX für KI-gestützte Produktentwicklung im Leichtbau – Nutzerforschung, Prototypen, Gestaltungsrichtlinien für UX mit KI.
- 2019–2025, VR-UI und OnSXale (ZIM): VR-Interfaces für Ausbildung und Training – wie minimal VR in handwerklichen Berufen sein darf.
- Weitere Referenzen: Landmaschinensteuerung für AMAZONEN-Werke (Usability-Tests auf der Maschine), Bedienoberfläche für VEMAG-Füllmaschinen, webbasierte Steuerung der Erodiermaschine genius 900 NOVA von Zimmer&Kreim, Touch-UI für Schiffssteuerungen von Pleiger, netXStudio für Hilscher, Steuerungssoftware und Mobile App für das Antennensystem ION-U von CommScope, Cloud-Service für HMP-Messgeräte und visuReal für Ollendorf.
Alle Referenzen dieser Branche: Maschinenbau und Elektrotechnik.
Alle Referenzen: Maschinenbau und Elektrotechnik
Ansprechpartner für diese Branche: Dr. Ronald Hartwig – über Kontakt.
Projekte in dieser Branche

PLCnext Engineer für Phoenix Contact
Seit 2016 entwickelt untrouble das Bedienkonzept des PLCnext Engineer von Phoenix Contact kontinuierlich weiter – ein großes Engineering-Werkzeug für Menschen, die komplexe Schaltungen im Maschinen- und Anlagenbau und in Gebäuden planen, bis hin zum Kraftwerk.

UI-Framework für ein Sensordaten-Ökosystem bei ifm
Als Team-Plug-in im UX-Team von ifm hat untrouble über rund zwei Jahre das Design der Datenaustauschplattform für ifm-Sensoren fortgeschrieben – und daraus ein UI-Framework für ein ganzes Ökosystem kleinerer Anwendungen und ihren Überbau entwickelt.

Digitale Landmaschinensteuerung für AMAZONEN-Werke
Für AMAZONEN-Werke haben wir eine digitale Steuerung konzipiert, die eine Landschaft physischer Kippschalter ersetzt: kontextabhängige Bedienelemente, priorisierte Aktionen und ein Icon-Set, validiert mit Usability-Tests und Eye-Tracking direkt auf der Maschine – innerhalb weniger Wochen bis zur Messeeinführung.

Neue Bedienoberfläche für die Füllmaschinen von VEMAG
Für den Maschinenbauer VEMAG haben wir eine neue Bedienoberfläche für Füllmaschinen entwickelt – aus Feldbeobachtungen von der Großindustrie bis zum Handwerksbetrieb, Personas und mehrtägigen Intensivworkshops, über Papierprototypen bis zum HTML-Klickprototyp, mit Übergabe in die proprietäre Entwicklungsumgebung des Herstellers.

Webbasierte Steuerungssoftware für die Erodiermaschine genius 900 NOVA
Für Zimmer&Kreim haben wir die Steuerungssoftware der Maschinengeneration genius 900 NOVA vollständig neu konzipiert, gestaltet und als Frontend entwickelt – die native Anwendung wurde durch eine webbasierte Lösung mit Touch-Bedienung ersetzt, mit dreidimensionalen Visualisierungen von Elektrode, Werkstück und Palette und Rapid-Prototyping-Workshops beim Hersteller.

Touch-Oberfläche für die Schiffssteuerung Pleiger Process Control
Für Pleiger Elektronik haben wir die Bedienoberfläche des Soft-SPS-basierten Systems Pleiger Process Control neu konzipiert – Informationsarchitektur mit Detaillierungsstufen für komplexe Prozessschaubilder, ein Farb- und Formkonzept für Unterscheidbarkeit und ein Klick-Prototyp mit echten Prozessdaten, mit dem Pleiger früh Kundenfeedback einholen konnte.

UI-Redesign und Usability-Optimierung für netXStudio von Hilscher
Für Hilscher haben wir das Eclipse-basierte Konfigurationstool netXStudio in wenigen Wochen nutzerfreundlicher und markenkonform gemacht – heuristische Evaluation, Quick Wins innerhalb der technischen Leitplanken, neues Erscheinungsbild und Icon-Set, rechtzeitig für die Präsentation bei ersten Lead-Kunden auf einer Messe.

Steuerungssoftware und Mobile App für das Antennensystem ION-U von CommScope
Für CommScope haben wir die browserbasierte Steuerung des verteilten Antennensystems ION-U neu konzipiert – Systemzustände und Lastspitzen sichtbar gemacht, in einem HTML-Klickprototyp mit über 50 Screens abgestimmt, ergänzt um eine reduzierte Mobile App für Techniker vor Ort und einen Style Guide.

HMP Cloud-Service: vom Messgerät zum digitalen Service
Für die HMP Magdeburger Prüfgerätebau GmbH haben wir einen Systemverbund aus Webanwendung (HMPreport), Mobile App (HMPtransfer) und Geräte-GUI konzipiert, gestaltet und umgesetzt – Messdaten von der Baustelle in die Cloud, Protokolle geräteunabhängig, Rechte und Rollen für Behörden und Dienstleister, als Grundlage eines SaaS-Modells.

visuReal: mobile Videozentrierung für Optiker auf dem iPad
Für Ollendorf Mess-Systeme haben wir visuReal konzipiert, gestaltet und umgesetzt – Videozentrierung mit einer Genauigkeit im Bereich von 0,1 mm auf dem iPad, als Hybrid aus nativer App und Webanwendung mit Cloud-Auswertung (Amazon S3) und REST-Übergabe an Glashersteller sowie als offline-fähige Pro-Variante.

BIKINI: UX für KI-gestützte Produktentwicklung
Im BMWK-Verbundprojekt BIKINI (2021–2024) hat untrouble das Arbeitspaket „Intuitive Mensch-Maschine-Kollaboration“ verantwortet – Nutzerforschung, Bedienkonzepte und Prototypen für fünf KI-Module der Leichtbau-Produktentwicklung, Nutzerstudien mit Eye-Tracking und Gestaltungsrichtlinien für UX mit KI.

OnSXale: Wie minimal darf VR in der Ausbildung sein?
Im ZIM-Kooperationsprojekt OnSXale (2022–2025) hat untrouble mit der Universität Magdeburg untersucht, wie reduziert eine VR-Lernumgebung sein darf, um in der Berufsausbildung zu wirken – der nicht-skeuomorphe Demonstrator lief mit 45 statt 25 Bildern pro Sekunde und wurde als flüssiger, einfacher und lernwirksamer bewertet.
Leistungen
Typische Probleme
Unsere Software ist zu kompliziert geworden
Komplexe Fachanwendungen werden nicht laut kaputt, sondern langsam zäh – untrouble findet die Ursachen mit den Menschen, die damit arbeiten, und vereinfacht Abläufe, ohne die Fachtiefe zu verlieren, die das Werkzeug ausmacht.
Das UX-Konzept ist gut, die Umsetzung nicht
Zwischen UX-Konzept und Entwicklungsdienstleister geht verloren, was das Konzept ausgemacht hat – untrouble hält UX und Entwicklung in einem Team und übernimmt die Verantwortung dafür, dass Konzept und Software zusammenpassen.
Historisch gewachsene Software modernisieren, ohne alles neu zu bauen
Bewährte Fachlogik behalten, Oberfläche und Architektur schrittweise erneuern – so hat untrouble mit dem Hersteller ein Kapitalanlage-System modernisiert, das seit 2021 am Markt ist und heute vom Hersteller selbst weiterentwickelt wird.
Sie arbeiten in diesem Umfeld? So startet der Kontakt
Irgendwo geht es mit Ihrer Software nicht weiter. Sie melden sich mit dem, was Sie stört. Wir hören zu, sehen uns die Software an und sagen Ihnen, was davon sinnvoll ist, wie es sich umsetzen lässt und wo man umdenken sollte – bevor es um einen Auftrag geht.
Mit wem Sie sprechen

Dr. Ronald Hartwig
Gründer und Geschäftsführer

Philipp Grewer
Geschäftsführer