Öffentlicher Dienst: Verwaltung und Sozialversicherung
Kurz gesagt
untrouble arbeitet für den öffentlichen Dienst in zwei Ausprägungen – die Verwaltung von Bund, Ländern und Kommunen (UX-Leitung des Bundesportals 2021–2025, Landes- und Förderportale, KI-Assistenten mit EU-Hosting) und die gesetzliche Unfallversicherung, für die Ronald Hartwig seit 2005 und untrouble seit 2016 fast durchgehend tätig ist – bis zum gemeinsamen Designsystem eines Verbunds von acht Trägern.

Rahmenbedingungen
- Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts, Bund, Länder, Kommunen, Sozialversicherungsträger und ihre IT-Dienstleister
- OZG und OZG-Änderungsgesetz (Nutzerfreundlichkeit gesetzlich gefordert), BITV 2.0, EfA-Prinzip, Vergaberecht, Datenschutz für Sozialdaten
- mehrjährige Programme mit vielen Beteiligten, Fachverfahren für Sachbearbeitung, Reha und Prävention, Portale für Bürger:innen, Unternehmen und Versicherte.
Was wir hier kennen
Der öffentliche Dienst ist unser längster und dichtester Kontext – in zwei Welten, die sich ähnlicher sind, als es von außen aussieht.
Verwaltung: Verwaltungsdigitalisierung ist ein Marathon mit vielen Läufern – Ministerien, IT-Dienstleister, Fachverfahren, Länder, Kommunen. Nutzerfreundlichkeit ist seit dem OZG-Änderungsgesetz gesetzlich gefordert, Barrierefreiheit war es schon vorher. Wir wissen, wie man in diesem Umfeld ein Designsystem für über 200 Beteiligte führt, wie man Antragsstrecken konzipiert, die Menschen zu Ende bringen, und was ein KI-Assistent in der Verwaltung darf und was nicht.
Gesetzliche Unfallversicherung: Wir kennen die Fallbearbeitung in der Reha, die Arbeit der Technischen Aufsichtspersonen vor Ort im Betrieb, die Anliegen der Mitgliedsunternehmen im Service-Portal – und die Rahmenbedingungen aus Vergabe, Sozialdatenschutz und Barrierefreiheit. Das erspart Auftraggebern die Einarbeitung eines Dienstleisters in ihre Welt.
Wie es sich entwickelt hat
- 2005–2024, VBG (bis 2016 durch Ronald Hartwig bei anderen Unternehmen): Reha-Planung, Präventionsmanagement, elektronische Akte, Service-Portal – und ein nutzerzentriertes Vorgehen mit User Testing im Feld. Gemeinsame Vorträge mit der VBG 2018 und 2019 zu menschengerechter Digitalisierung und trägerübergreifenden UX- und Accessibility-Richtlinien.
- seit 2013, BGHW: Mitarbeiter-App, App für Aufsichtspersonen, Leiter-App im gemeinsamen Designsystem der Träger.
- seit 2018, Förderbank eines Bundeslandes: Antragsportale für Kommunen und Bürger:innen – Konzeption, Anforderungsarbeit, BITV-Vorprüfung.
- 2021–2025, Bundesportal: UX-Leitung und Vision Owner für die Bundesdruckerei im Auftrag des BMI; Designsystem mit über 100 Komponenten, offene Governance, Barrierefreiheit by design. Rund 290 Onlinedienste des Bundes, 49 angebundene Behörden, 1,5 Millionen Zugriffe im Monat (Stand 2024).
- seit 2022, ein Verbund von sieben Berufsgenossenschaften und einer Unfallkasse: Designsystem und Komponentenbibliothek mit über 200 Komponenten als Grundlage aller webbasierten Dienste; Governance und BITV-Konformität in untroubles Verantwortung; UX der KI-gestützten Workflows.
- seit 2022, KI: Konzeption und Qualitätsmessung für den Chatbot eines Unfallversicherungsträgers (heute live); ein Verwaltungsassistent als Demo für eine fiktive Behörde; ein KI-Assistent für eine Stadtverwaltung in Nordrhein-Westfalen (Go-live 2026, vollständig von untrouble gebaut); ein gefördertes Forschungsprojekt zu verifizierenden Sprachmodell-Systemen für die Verwaltung (2025–2028).
- 2018–2025, Smart Country Convention: sieben Vorträge zu Nutzerfreundlichkeit, OZG, Designsystemen und KI in der Verwaltung – die Thesen daraus stehen in den Insights.
Der rote Faden ist unserer: vom Styleguide für einen Träger zur Bibliothek, mit der heute acht Träger und vier IT-Dienstleister gemeinsam entwickeln – und vom Bundesportal zu Assistenten, die Antworten belegen.
Was wir aus sieben Jahren mitnehmen, steht in Sechs Lehren aus sieben Jahren Verwaltungsdigitalisierung.
Alle Referenzen: Öffentlicher Dienst: Verwaltung und Sozialversicherung
Ansprechpartner für diese Branche: Philipp Grewer (Sozialversicherung), Dr. Ronald Hartwig (Verwaltung und KI) – über Kontakt.
Projekte in dieser Branche

UX-Leitung und Designsystem für das Bundesportal
Von 2021 bis 2025 hat untrouble als UX-Lead und Vision Owner für die Bundesdruckerei im Auftrag des BMI das Designsystem des Bundesportals aufgebaut – über 100 barrierefreie Komponenten für Angular und React, mit denen über 200 Beteiligte in mehreren Projekten Onlinedienste des Bundes entwickeln.

Designsystem und Komponentenbibliothek für einen Verbund gesetzlicher Unfallversicherungsträger
Für die gemeinsame IT-Landschaft von sieben Berufsgenossenschaften und einer Unfallkasse – zusammen rund 30 Millionen Versicherte – entwickelt untrouble seit 2022 exklusiv das Designsystem und eine Komponentenbibliothek mit über 200 Komponenten für Angular und Bootstrap, mit der rund 200 Entwickler die Portale und Dienste des Verbunds bauen. Governance und Barrierefreiheit liegen bei untrouble.

Reha-Planung und Fachanwendungen für die VBG
Ronald Hartwig hat von 2005 bis 2024 – seit 2016 mit untrouble – für die VBG Fachanwendungen konzipiert – Reha-Planung, mobiles Präventionsmanagement, elektronische Akte, Service-Portal für Unternehmen – und dabei ein nutzerzentriertes Vorgehen mit User Testing im Feld in der Organisation verankert.

Mitarbeiter- und Präventions-Apps für die BGHW
Ronald Hartwig begleitet die BGHW seit 2013, seit 2016 mit untrouble und seit 2018 in durchgehender Projektbegleitung – bei Discovery, Konzeption, User Testing und Design ihrer Eigenentwicklungen, darunter die Mitarbeiter-App „Meine BGHW Services“, die Aufsichts-App „Smart Service Prävention“ und die Leiter-App im gemeinsamen Designsystem der Unfallversicherungsträger.

KI-Assistent für eine Stadtverwaltung
Für eine Stadtverwaltung in Nordrhein-Westfalen baut untrouble einen KI-Assistenten vollständig selbst – ein in Europa gehostetes Sprachmodell, über Ingestion und Prompting auf die Inhalte der Stadt gebracht, mit Antwortqualität, die in Testrunden gemessen wird. Go-live 2026.

Chatbot eines Sozialversicherungsträgers
Für einen gesetzlichen Unfallversicherungsträger hat untrouble den Chatbot angestoßen und konzipiert – Use Cases, Dialogdesign, Fragenkatalog aus echter Nutzung und die Qualitätsmessung, mit der der Anteil korrekter Antworten in fünf Testrunden von rund 67 auf rund 90 Prozent stieg. Der Assistent ist live.

Förderantragsportale für eine Förderbank
Seit 2018 begleitet untrouble die Förderantragsportale einer Förderbank eines Bundeslandes kontinuierlich – Konzeption von Beginn an, Qualitätssicherung und BITV-Vorprüfung für Portale, über die Kommunen und Bürger:innen Fördermittel beantragen.

ReQuILa: verifizierende Sprachmodelle für die Verwaltung
Im ZIM-Forschungsprojekt ReQuILa (2025–2028) entwickelt untrouble ein Sprachmodell-System für die öffentliche Verwaltung, das Antworten belegt statt behauptet – mit Verifikationskaskade, satzgenauen Zitaten, Leichter Sprache, vollständig in Europa betreibbar.
Leistungen
Typische Probleme
Mehrere Teams oder Dienstleister – wer verantwortet die UX?
Wenn viele Teams an einer Plattform bauen, braucht es gemeinsame Bausteine und jemanden, der die UX über alle Anwendungen hinweg verantwortet – das ist untroubles Rolle in Programmen mit hunderten Beteiligten beim Bund und in der gesetzlichen Unfallversicherung.
Das Designsystem landet nicht in der Software
Ein Designsystem wirkt erst, wenn es als implementierte Komponenten mit Governance in den Anwendungen ankommt – untrouble hat das für zwei Programme mit jeweils über hundert Komponenten und über 200 Beteiligten verantwortet.
Unsere Software ist zu kompliziert geworden
Komplexe Fachanwendungen werden nicht laut kaputt, sondern langsam zäh – untrouble findet die Ursachen mit den Menschen, die damit arbeiten, und vereinfacht Abläufe, ohne die Fachtiefe zu verlieren, die das Werkzeug ausmacht.
Wir sollen „etwas mit KI machen“ – aber was hilft wirklich?
Zwischen Vorstandswunsch und Datenschutzbedenken bleibt oft unklar, wo KI in einem Fachprozess wirklich hilft – untrouble prüft Use Cases, baut Assistenten mit europäischem Hosting und misst ihre Antwortqualität, bevor jemand sie freischaltet.
Sie arbeiten in diesem Umfeld? So startet der Kontakt
Irgendwo geht es mit Ihrer Software nicht weiter. Sie melden sich mit dem, was Sie stört. Wir hören zu, sehen uns die Software an und sagen Ihnen, was davon sinnvoll ist, wie es sich umsetzen lässt und wo man umdenken sollte – bevor es um einen Auftrag geht.
Mit wem Sie sprechen

Dr. Ronald Hartwig
Gründer und Geschäftsführer

Philipp Grewer
Geschäftsführer