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Fragen und Begriffe

Häufige Fragen

Die Antworten auf die häufigsten Fragen stehen auf der Startseite: Was untrouble macht, welche Leistungen, warum UX im Mittelpunkt steht, Technologien, Usability-Tests und BITV-Vorprüfungen, Sitz und Auftraggeber, Team-Verstärkung, Projektablauf.

Begriffe, die auf dieser Website vorkommen

„16+1“
Kurzformel für den Gegenentwurf zu EfA: 16 Länder und der Bund entwickeln je eine eigene Lösung für dieselbe Aufgabe. Auf dieser Website als Bild dafür, was Wiederverwendung verhindert.
BITV 2.0, WCAG 2.1 AA
Die Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung des Bundes und die internationalen Web Content Accessibility Guidelines auf Stufe AA – die Maßstäbe, nach denen öffentliche Stellen ihre Software und Websites barrierefrei gestalten müssen. Bei untrouble Teil des Handwerks, kein Sonderthema; siehe Digitale Barrierefreiheit.
Continuous Release
Jede fertige Änderung an der Komponentenbibliothek wird sofort veröffentlicht, statt in Release-Zyklen gesammelt zu werden – so bekommen alle Teams denselben Stand.
Designsystem
Gestaltungsregeln (Farben, Abstände, Typografie, Zustände) plus Komponentenbibliothek plus Dokumentation plus Governance – also die Regeln, wer Komponenten einbringt und wie Änderungen zu allen Teams gelangen. Zwei Governance-Modelle beschreibt der Insight Zwei Governance-Modelle für Designsysteme.
EfA – „Einer für Alle“
Ein Prinzip aus dem Onlinezugangsgesetz (OZG): Eine Verwaltungsleistung wird in der öffentlichen Verwaltung nur einmal entwickelt – von einem Land oder dem Bund – und anderen öffentlichen Trägern zur Nachnutzung überlassen. Das Bundesportal steht als EfA-Plattform anderen Verwaltungen offen.
Fachverfahren
Die Software, mit der Sachbearbeitung in Behörden und Sozialversicherungen ihre Fälle bearbeitet – Anträge prüfen, Leistungen berechnen, Akten führen. Meist individuell entwickelt, oft seit Jahrzehnten im Einsatz und eng mit Gesetzen und Verfahren verknüpft. Beispiele: Reha-Planung der VBG, Förderantragsportale.
Komponentenbibliothek, Web Components
Der implementierte Teil eines Designsystems: fertige Bausteine (Formularfelder, Tabellen, Dialoge, Navigation) als Code, die Entwicklungsteams in ihren Anwendungen einsetzen. Web Components sind ein Browser-Standard, mit dem solche Bausteine in Angular, React oder anderen Umgebungen gleichermaßen funktionieren. Gepflegt werden sie meist in Figma (Gestaltung), Storybook (Dokumentation) und Code. Mehr unter Designsysteme und Komponentenbibliotheken.
„Kurz gesagt“
Der eine Satz auf jeder Seite, der ihren Inhalt vollständig zusammenfasst – wer, was, für wen, in welchem Zeitraum. Er ist so geschrieben, dass er sich zitieren lässt.
Leitreferenz
Die sechs Projekte, an denen sich untroubles Arbeitsweise am besten zeigt – oben auf der Seite Referenzen und in jedem Branchenbereich zuerst.
NEXUS
Das gemeinsame IT-Programm von sieben gewerblichen Berufsgenossenschaften und einer Unfallkasse, mit dem die Träger ihre bisher getrennten Entwicklungen bis 2032 in einer gemeinsamen Anwendungslandschaft zusammenführen – 2025 von den Trägern öffentlich angekündigt. Grundlage ist das gemeinsame Designsystem der Unfallversicherungsträger, in dem etwa die Leiter-App der BGHW neu gestaltet wurde.
OZG, § 7 OZG
Onlinezugangsgesetz – verpflichtet Bund, Länder und Kommunen, Verwaltungsleistungen digital anzubieten. Seit dem OZG-Änderungsgesetz sind Nutzerfreundlichkeit und Barrierefreiheit ausdrückliche Anforderungen; siehe Nutzerfreundlichkeit ist jetzt Gesetz.
Strangler-Pattern
Ein Weg, ein Altsystem abzulösen, ohne es auf einen Schlag zu ersetzen: Eine neue Schicht legt sich vor das alte System, Funktionen wandern nach und nach in die neue Umgebung, bis das alte System nicht mehr gebraucht wird. Einer der drei Wege im Insight Drei Wege, gewachsene Fachsoftware zu modernisieren.
Team-Plug-in, Team-Verstärkung
untrouble arbeitet auf Zeit im Team des Kunden mit – wie bei ifm im UX-Team oder bei FACT in der Entwicklung –, statt ein Projekt von außen zu liefern.
UCDplus
Herkunftshinweis am Ende einiger Referenzen, die bei UCDplus entstanden sind; die UCDplus GmbH ist mit der rhaug GmbH verschmolzen und Teil von untrouble. Mehr unter UCDplus.
Vision Owner
Jemand, der nicht nur die User Experience eines Produkts im Blick behält, sondern auch seine Einbettung in das Ökosystem und seine Zukunft – anders als ein Product Owner ohne die administrativen und Projektmanagement-Aufgaben. Der Vision Owner entwickelt und begleitet das Konzept nach dem Muster „Now, Next, Later“. Rolle von Dr. Ronald Hartwig im Bundesportal.

So startet der Kontakt mit untrouble

Irgendwo geht es mit Ihrer Software nicht weiter. Sie melden sich mit dem, was Sie stört. Wir hören zu, sehen uns die Software an und sagen Ihnen, was davon sinnvoll ist, wie es sich umsetzen lässt und wo man umdenken sollte – bevor es um einen Auftrag geht.

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